42 Schülerinnen und Schüler haben heuer das Abitur am Bischof-Sproll-Bildungszentrum bestanden. Bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,27 haben 15 Schülerinnen und Schüler mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen. Jahrgangsbeste und damit diejenige, die den Hilde-Frey-Stadtschulpreis erhalten wird, wurde Laura Bähr mit einem hervorragenden Durchschnitt von 1,2. Bei der Abiturfeier zeigten die mit dem Reifezeugnis die Schule verlassenden Schüler, dass sie auch vornehm feiern können. Nach dem Gottesdienst mit dem Motto „Aufbruch“ und einer motivierenden und sehr persönlichen Predigt von Diakon und Oberstudienrat Harald Stehle gab es eine ansprechende Feier in der Aula des Bildungszentrums. Dabei wurden nicht nur die Zeugnisse und die Abiturpreise überreicht, sondern auch fürstlich gegessen und mit fast avantgardistischer Musik von Michel Stirner und einer die Sprache reflektierenden Scheffelpreisrede von Maxi Gaiser viel beachtete Beiträge der Schüler gezeigt. Zudem vermittelte, in Vertretung der Eltern, Frau Staudenrausch die Gedanken und Eindrücke, die die Eltern während der achtjährigen Schulzeit am Gymnasium bewegten. Im schulischen Unterricht und in den vielfältigen außerschulischen Aktivitäten, von den Studienfahrten bis zum Krawattenbinden, so Frau Staudenrausch, konnten die jungen Menschen ihren Horizont erweitern und die Welt kennenlernen. Diese, so zeigte sich in den Rückmeldungen vieler Schüler, wird jetzt nach dem Schulabschluss, in Reisen und in Ausbildungen oder dem Studium noch mehr erobert. Schon beim Abi-Gag noch vor den Pfingstferien zeigten die 2017-Abiturienten, dass sie neben vielem Wissen und Können auch Kreativität und Humor entwickelt haben. Mit Harry-Potter-Festspielen gab es für das Kollegium und die Schüler des Gymnasiums viel zu lachen. Schule hat also nicht nur Arbeit und Lernen mit sich gebracht, sondern offensichtlich auch ordentlich Spaß gemacht.
Text: Günter Brutscher, Fotos: Markus Hinderhofer u. a.

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