Bischof Sproll BZ verabschiedet Kolleginnen und Kollegen

Am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschiedete das Bischof Sproll Bildungszentrum in Rißegg zahlreiche Mitarbeiterinnen, die am Bildungszentrum auf verschiedenste Weise Spuren hinterlassen haben. Seit nunmehr 39 Jahren und damit als eine Frau der ersten Stunde stellte Emma Frey ihre ganze Schaffenskraft der Grund- und Werkrealschule zur Verfügung. Nachdem Sie im Bereich der Hauptschule zu unterrichten begonnen hatte, galt Ihr Herzblut bald der Arbeit mit Grundschulkindern. In ihrer ruhigen und reflektierten Art brachte sie Generationen von Schülern und Schülerinnen der Schuleingangsklassen das Lesen und Schreiben bei. Versiert im ganzheitlichen Unterrichten, mit der nötigen Geduld und immer wieder offen für Neues schaffte sie in ihrem Klassenzimmer einen „Lebensraum mit Wohlfühlcharakter“. Sie bereicherte zahlreiche Schulfeste mit ihren Klassenaktivitäten und war selbstverständlich bei allen musischen Abenden aktiv dabei. Schulleiterin Alexandra Gaiser und das Grund- und Werkrealschulkollegium dankten Emma Frey mit wertschätzenden Worten und einem Lied für diese beeindruckende Lebensleistung im Dienste des Bischof Sproll Bildungszentrums und der ihr anvertrauten Kinder. Eineinhalb Jahre sind schnell vorüber und so verlässt zum Schuljahresende die erste Referendarin der Grund- und Werkrealschule, Frau Ann- Katrin Brill, nach bestandener Prüfung die Schule. Sie sammelte hier ihre ersten beruflichen Erfahrungen in den Fächern Technik, AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) und Kunst. Engagiert und zielstrebig ging sie ihren Vorbereitungsdienst an und gestaltete ihn nach ihren eigenen Vorstellungen und Vorgehensweisen. Der enge Bezug zu den Schülerinnen und Schülern und das aktive Mitgestalten des Schullebens waren ihr sehr wichtig. So engagierte sie sich selbstverständlich bei den Schulfesten und arbeitete am Girls und Boys Day der Realschule aktiv mit. Wir wünschen Frau Brill alles Gute und Gottes Segen für Ihre Zukunft. An der Realschule hat Gabriele Weindel die Altersgrenze erreicht und wird nun den sportbegeisterten Schülerinnen fehlen. Seit 1992 unterrichtete sie neben Kunst vor allem das Fach Sport. Neben dem Engagement als Fachschaftsvorsitzende prägte sie eine ganze Generation von Schülerinnen und nahm mit Ihren Schülerinnen erfolgreich an zahlreichen, auch überregionalen Sportwettkämpfen teil. Besonderes Engagement erbrachte sie beim Einstudieren des Erntekronentanzes und vieler weiterer Tanzdarbietungen. In den letzten Jahren etablierte sie, in Kooperation mit dem Golf Club Bad Waldsee, eine sehr nachgefragte Golf AG am BSBZ. Die Beiträge des Kollegiums während der Verabschiedung zeigten die Beliebtheit der verdienten, scheidenden Pädagogin. Am Vormittag hatten die Schülerinnen und Schüler der Realschule ihrer Sportlehrerin mit einem fetzigen Flashmob in der Großen Pause Ade gesagt/getanzt. Ein weiterer Verlust für die Realschule ist der Weggang von Katrin Lewald geb. Kling, die es im neuen Schuljahr aus privaten Gründen nach Rottweil zieht. Als Klassenlehrerin einer 8. Klasse setzte sie das Unterrichtskonzept des Marchtaler Plans in vorbildlicher Weise um. Als Vorsitzende der Fachschaft Naturwissenschaften weckte sie bei ihren Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für die Zusammenhänge der Natur. Der Umgang mit neuen Medien, ihr Faible für das Theaterspiel und ihre sympathische Kollegialität werden an der „Bischi“ in Erinnerung bleiben. Daniel Allgäuer, der im vergangenen Schuljahr sein Referendariat an der Realschule mit großem Erfolg absolvierte, wechselt im neuen Schuljahr, sozusagen hausintern, in die Werkrealschule. Dort wird er sich, wie schon in den 18 Monaten seines Vorbereitungsdienstes, engagiert, gut gelaunt und kompetent einbringen. Cornelia Brutscher, die als Latein- und Religionslehrerin am Gymnasium am Bischof-Sproll-Bildungszentrum über viele Jahre arbeitete, geht ebenfalls in Pension. Sie hat sich neben dem Aufbau des Lateinunterrichts, der am Gymnasium als dritte Fremdsprache angeboten wird, vor allem um die Profilierung des Philosophisch-Theologischen Forums verdient gemacht. Dieses PTF, wie das Philosophisch-Theologische Forum abgekürzt genannt wird, ist für alle Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 1 über beide Halbjahre hinweg verpflichtend und kann für die Abiturprüfung als „besondere Lernleistung“ eingebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im PTF sowohl im schulischen Unterricht als auch konkret mit einer Themenstellung mit ethischer Relevanz, über die dann eine entsprechende Dokumentation nach wissenschaftlichen Kriterien geschrieben wird. Im Tagesheim mit Hort an der Schule wurden aus dem Team der Mittagsfreizeit Frau Margreth Geißer und Irmgard Scherotzki verabschiedet. Ebenso nahmen die beiden FSJ´ler des Tagesheims Tamara Angele und Lukas Maier ihren Abschied. Beide hatten sich im vergangenen Jahr mit ihrer Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und ihrem Fleiß bei vielen Kindern und Mitarbeitern unentbehrlich gemacht. Peggy Geißer scheidet nach über 22 Jahren und Irmgard Scherotzki nach 12 Jahren aus. Beide waren im Team Mittagsfreizeit in verschiedenen Bereichen tätig, als Grundschul-, Klassen-, Stützpunktbetreuerin, und Hauptverantwortliche in den beiden Schülercafés. Zudem wurden die Themen Weiterentwicklung Ganztagesangebote am BSBZ, Inhalte und Angebote innerhalb der Mittagsfreizeit von Ihnen mitgestaltet. Peggy Geißer war darüber hinaus Mitglied der Mitarbeitervertretung des BSBZ und Verantwortliche für den bunten Schützenfestfundus. Hierfür, aber auch für alle anderen kleinen und großen Tätigkeiten erhielten bei der Verabschiedungsfeier beide Mitarbeiterinnen herzlichen und großem Applaus. Vor den Abschiedsfeierlichkeiten hatten sich alle Anwesenden an einem hochappetitlichen Buffet gestärkt, das in keiner Weise irgendwelche Wünsche offen ließ. Herzlichen Dank den Sponsorinnen für diesen gelungenen kulinarischen Ausstand.
Text: Alexandra Gaiser, Markus Holzschuh, Günter Brutscher, Markus Hinderhofer Fotos: Markus Hinderhofer

Suche