Mit Apollo 11 zum Countdown in die Sommerferien

Am vorletzten Schultag des Schuljahres 2018/2019 haben die beiden neunten Klassen des Gymnasiums einen Ausflug ins Planetarium Laupheim durchgeführt. Auf dem Programm stand – zeitlich exakt passend zum 50. Jahrestages des Fluges zum Mond und der Landung auf demselben – ein lehrreicher und spannender Filmbeitrag über die Chronik der Apollo-11-Mission der drei US-Astronauten Armstrong, Aldrin und Collins. In fesselnden Bildern wurden die historischen Zusammenhänge mit all den wissenschaftlich-technischen, menschlichen und finanziellen Herausforderungen aufgezeigt. Die Schülerinnen und Schüler konnten mit den drei Astronauten ab dem donnernden Start der 110 Meter hohen Saturn-V-Rakete am 16.07.1969 im Kennedy-Space-Center über den Beinahe-Abbruch der Mission kurz vor dem Aufsetzen des Eagle-Landers im „Meer der Ruhe“ bis zur Wasserung im Pazifik am 24.07.1969 mitfiebern. Sicherlich war den meisten Jugendlichen auch nicht bekannt, dass danach noch zweieinhalb Wochen Quarantäne für die wagemutigen Astronauten anstand – aus Furcht, dass sie Bakterien auf die Erde miteingeschleppt haben könnten. Besonders erhebend war und ist für alle der Blick vom Mond zurück auf die Erde, was sehr deutlich macht, wie kostbar, verletzlich und auch einmalig die blaue Kugel eigentlich ist. Dies wurde auch im zweiten Filmbeitrag „Der Blaue Planet“ vor Augen geführt. Hier wurde die Entwicklung der Erde samt Mond sowie die Evolution des Lebens aufgezeigt. Der emotionalsten Momente für alle waren wohl der „Rückblick“ der Raumsonde Voyager 1 aus sechs Milliarden Kilometern Entfernung auf den „blassen blauen Punkt“ namens Erde, die Frage, warum Menschen Kriege gegeneinander führen und Hass säen sowie die große Verantwortung, die alle Menschen für dieses empfindliche „Staubkorn“ im unendlich großen Weltall letztlich haben. Zum krönenden Abschluss gab es dann noch – getrennt für die Klassen 9b und 9b – eine sehr informative Führung und Erläuterung von Herrn Kiesle über die im Gebäude integrierte Sternwarte mit mehreren Linsenteleskopen und einem größeren Newton-Spiegelteleskop.
Text: Alexander Riehle Foto: Johanna Schmid

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