news

unsere

Auf wen gehen Redewendungen zurück wie z.B. „In der Kürze liegt die Würze?“ oder auch „Sein oder nicht sein“? Wer brachte Wörter wie „Spleen“ oder „Kriegserklärung“ in den deutschen Sprachgebrauch?

Unsere Oberstufenschüler des Deutsch LKs der Jahrgangsstufe 2 wissen nun genau, von wem die Rede ist: von keinem Geringeren als Christoph Martin Wieland, der 1733 in Oberholzheim bei Biberach geboren wurde und der auch einige Jahre in Biberach literarisch wirkte. Eine Einführung zu diesem bekannten Sohn der Stadt erhielten die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten vor den Herbstferien bei einer Führung durch das Wieland Archiv mit Frau Steib von der Wieland Stiftung.

Sie erfuhren zum Beispiel auch, dass die Fassadenbemalung des Komödienhaus oder der Umzugswagen des Dramatischen Vereins an Schützen heute noch an die deutsche Uraufführung von Shakespeares „Der Sturm“ in Biberach erinnert. Dieses Stück wurde von Wieland zunächst aus dem Englischen ins Französische und dann vom Französischen ins Deutsche übersetzt. Wieland ist aber vor allem als der Älteste des klassischen Viergestirns von Weimar bekannt, zu dem auch Schiller, Goethe und Herder zählen. Die Esels-Skulptur auf dem Biberacher Marktplatz erinnert darüber hinaus an Wielands satirischen Roman „Die Abderiten“.

Frau Steib, bei der wir uns herzlich für den informativen Rundgang bedanken möchten, zeigte den Schülerinnen und Schülern zudem Handschriften Wielands sowie die rekonstruierte hauseigene Bibliothek des Schriftstellers. Ein Besuch in Wielands Gartenhaus rundete diese Exkursion ab.

 

Text & Fotos: Carolin Dollinger

GS WRS RS GYM

Datenschutzeinstellungen

Auf dieser Website werden Daten wie z.B. Cookies gespeichert, um wichtige Funktionen der Website zu ermöglichen (Zustimmung jederzeit widerrufbar). Mehr lesen
Notwendige Cookies

powered by webEdition CMS