Die Klasse 6a der WRS machte sich gemeinsam mit dem Bus auf den Weg zu ihren Besinnungstagen im Kloster Rot an der Rot. Nach der Ankunft freuten sich die Schülerinnen und Schüler besonders über die schönen Zimmer und die angenehme Atmosphäre vor Ort.
Inhaltlich standen die Tage ganz im Zeichen des Leidenswegs Jesu, der Passion Christi. Auf vielfältige und kreative Weise setzten sich die Kinder mit den einzelnen Stationen auseinander. So gestalteten sie beispielsweise eigene Osterkerzen aus Wachsplatten und fertigten ein Holzkreuz an.
Ein besonderes Highlight war für viele der Einzug Jesu in Jerusalem, den die Schülerinnen und Schüler nachspielten. Dabei durften sie durch ein Spalier laufen und sich selbst ein Stück weit in die Rolle Jesu hineinversetzen. Auch das letzte Abendmahl wurde gemeinsam nachempfunden – mit Brot und „Wein“ in einer feierlichen Atmosphäre.
Sehr eindrucksvoll war zudem die Stunde am Ölberg. In dieser ruhigen Einheit versuchten sich die Schülerinnen und Schüler in die Angst und Einsamkeit Jesu hineinzuversetzen.
Im Anschluss sorgte der „große Bibelpreis“, ein Quiz rund um biblische Inhalte, für Abwechslung und viel Spaß. Auch der gemeinsame Spieleabend kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an.
Ein besonderes Element der Besinnungstage war das tägliche Ritual: Beim Ankommen zündete jede Schülerin und jeder Schüler eine eigene Kerze an, die am Ende der Tage wieder ausgepustet wurde. Dieses gemeinsame Zeichen wurde von vielen Kindern als sehr bedeutungsvoll und berührend erlebt.
Am nächsten Morgen standen nach dem Aufräumen der Zimmer und einem leckeren Frühstück noch weitere Erfahrungen auf dem Programm. Besonders eindrücklich war das Ertasten der Dornenkrone mit geschlossenen Augen, wodurch die Schülerinnen die Situation Jesu auf eine ganz neue Weise nachempfinden konnten.
Viele Schülerinnen und Schüler hätten die Zeit im Kloster am liebsten noch verlängert, so gut hat es ihnen gefallen. Die Besinnungstage waren für die Klasse 6a eine wertvolle und bereichernde Erfahrung, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text & Fotos: Sina Branz