Nachrichten und Berichte , 23.01.2017

35 Jahre im Einsatz für das katholische Schulwesen - Elisabeth Jeggle zum Ehrenmitglied des Katholischen Schulwerks Biberach e.V. ernannt

Für ihre vielfältigen Verdienste um das Bischof-Sproll-Bildungszentrum wurde Elisabeth Jeggle aus Stafflangen am vergangenen Freitag zum Ehrenmitglied des Katholischen Schulwerks Biberach ernannt. In der Laudatio hob Susanne Mühlbayer-Grundler, die Vorsitzende des KS, wie das Katholische Schulwerk abgekürzt genannt wird, das überaus verdienstvolle Engagement Jeggles hervor. Die Stationen des Einsatzes der langjährigen Europaabgeordneten für katholische Schulen waren vielfältig. So war sie von 1981 bis 1990 Vorsitzende des Elternbeirats des BSBZ. Ein Jahr später wurde sie zur Vorsitzenden des Katholischen Schulwerks Biberach gewählt. Seit 1992 erweiterte sie ihr Engagement für die freien katholischen Schulen auf die Diözesanebene. So wurde sie zunächst zur stellvertretenden Vorsitzenden des Katholischen Schulwerks in der Diözese gewählt, im Jahr 1996 gar zur Vorsitzenden und war seither Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In diesem Gremium wurde sie 2001 zur Vorsitzenden als Nachfolgerin von Karl Herzog von Württemberg gewählt. Im Juni 2016 übergab sie diese Aufgabe in andere Hände. Elisabeth Jeggle selbst erinnerte in ihren Dankesworten unter anderem an die ersten Impulse, die sie geben konnte. Dies waren das mittlerweile traditionelle Palmenbasteln an der Grundschule und die Skibörse, die sich zum Adventsmarkt mit Skibörse entwickelt hat. An der Einführung des Marchtaler Plans am BSBZ hat sie ebenso Mitverantwortung gezeigt, wie für viele andere Entwicklungen am Bischof-Sproll-Bildungszentrum. Dabei, so Jeggle, die in diesem Jahr noch ihren 70. Geburtstag feiern kann, war die Arbeit an der Schule „auch für mich eine prägende Zeit“. So sieht sie rückblickend ihren Weg in die Politik auch im Zusammenhang mit ihrem Engagement an der Bischof-Sproll-Schule, wie das Zentrum einstmals genannt wurde. Die jetzige Auszeichnung, so Jeggle, „ist für mich eine Ehre, weil diese Wurzeln zeigt, die für mich auch in der Politik tragfähig waren“. In ihrer Ansprache erinnerte Jeggle auch an den verstorbenen Prälaten Max Müller, der sie wesentlich geprägt hätte und an diejenigen, die vor ihr um die Schule kämpften und, wie sie sagte, „einiges dafür einstecken mussten“. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahm Alessandro Scheffold aus der Klasse RS 10a, der auf dem E-Piano unter anderem Variationen von „Hall of Fame“ oder „Smoke on the Water“ spielte und mit reichlich Applaus bedacht wurde.
Text: Günter Brutscher, Fotos: Günter Brutscher und Markus Hinderhofer