Nachrichten und Berichte , 08.02.2018

Entdeckungsreise ins Technorama in Winterthur

Schülerinnen und Schüler der Gymnasialklassen 10a und 10b begaben sich zusammen mit ihrer Lehrerin Beate Shaw und ihren Lehrern Volker Kammerer und Alexander Riehle am Montag, dem 05.02.2018 auf Entdeckungsreise ins Schweizer Technorama in Winterthur. Technorama, was das sei, wurde im Vorfeld gefragt? Tja, nicht wirklich einfach zu erklären. Auf der offiziellen Homepage findet man heraus, dass es sich um ein „einzigartiges Experimentierfeld“ handele, „das seinen Besuchern unabhängig von Alter und Ausbildung erlaubt, reale Phänomene der Natur im selbstbestimmten Experiment kennen zu lernen.“ In Winterthur angekommen, tauchten alle im Gebäude selbst in die von der Außenwelt nahezu völlig abgeschirmte Welt des Experimentierens ein. Auf 3 Etagen hatten die Schüler die Möglichkeit verschiedene Welten kennenzulernen und eine Vielzahl von Phänomenen auszuprobieren. Dazu ist die Ausstellung in diverse Themenbereiche gegliedert: Magnetizität, Licht und Sicht, Mechanikum, MatheMagie, Wasser Natur Chaos, Kopfwelten, Klingendes Holz, und einiges mehr. Die meisten der angebotenen Experimente waren neu für die Schüler und reizten durch die attraktive Aufmachung zum Ausprobieren. Bei einigen mussten durchaus Herausforderungen gemeistert werden. Dabei machte das Ausprobieren wirklich Spaß, da es durch die Menge der Exponate nie notwendig war, untätig zu warten. Außerdem waren alle Modelle vollständig in Takt und funktionstüchtig. Ergänzt wurden die Angebote durch zahlreiche Vorführungen zu speziellen Naturphänomenen, wie z. B. „Megavolts und Kilolamps- die Naturgeschichte eines Blitzes“, „Gase – ein Hauch von Nichts“, „Planet Erde – kosmische Oase“, „Supraleitung“, „Laserkiosk“ und „Corolios-Karussell“. Aber nicht nur zum Experimentieren bot das Technorama genügend Raum. Auch für Rucksäcke und Jacken, Verpflegung und Pausen bot das großzügige Gebäude genügend Nischen und Angebote, z. B. den Selbstverpflegungsbereich und die Cafeteria im Erdgeschoss. Wie im Flug war der voll ausgefüllte und für jeden individuell gestaltete Besuch um 15:30 Uhr zu Ende, sodass alle zufrieden, sowie auch ein wenig erschöpft von der Vielzahl der Eindrücke, die Rückreise mit dem Bus nach Rissegg antreten konnten.
Text: Beate Shaw Fotos: Alexander Riehle