Nachrichten und Berichte , 13.09.2018

Schwer was los in der Dreifaltigkeitskirche

Zum gemeinsamen spirituellen Auftakt im neuen Schuljahr begrüßte Pfarrer Paul Odoeme an die 800 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer in der Dreifaltigkeitskirche. Jeweils fünf Gelenkbusse waren zwei Mal gefahren, um alle auf den Mittelberg zu bringen. Der von Religionslehrer Helmut Rosensteiner bestens eingestellte Chor intonierte „Atme in uns Heiliger Geist“ zum Auftakt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Geschichte von der Begegnung der Samariterin mit Jesus am Jakobsbrunnen. Pater Paul zog in seiner Predigt zwei für das kommende Schuljahr wichtige Erkenntnisse aus der Erzählung: Wie Jesus sollten wir offen gegenüber allen Menschen sein, egal welcher Hautfarbe, egal welcher Herkunft. Der Jude Jesus begegnet der im Judentum verachteten Samariterin mit Offenheit und Wärme. Weiter sollten wir Jesus ernst nehmen, wenn er sich selbst als Quelle des Lebens ins Spiel bringt. Eine Quelle aus der wir jeden Tag im neuen Schuljahr Mut, Zuversicht und Halt schöpfen dürfen. Kyrierufe und Fürbitten brachten das Thema auf die Ebene des Persönlichen, wo jeder für sich überlegen konnte, für wen bin ich eine Quelle, wo sind meine Quellen, die mir Kraft geben. Im Zeichen des Friedensgrußes wurde die Gemeinschaft, die der Bischof-Sproll-Schule wichtig ist, gegenseitig zum Ausdruck gebracht. Mit den Segenswünschen für die kommende Schulzeit verließen die Jugendlichen schließlich die Kirche - um eine Gemeinschaftserlebnis reicher. Ein Schuljahresauftakt, der zu Beginn jedem in der Bischof-Sproll-Schule noch einmal vor Augen führte: Wir sind nicht allein, Gott steht in unserer Mitte, wir dürfen auf seine Begleitung hoffen.
Text: Markus Holzschuh Fotos: Markus Hinderhofer