Nachrichten und Berichte , 26.02.2019

Schüler der Jahrgangsstufe 1 mit Preisen bei "Jugend forscht 2019" ausgezeichnet

Am 22. und 23. Februar 2019 fand in der Donauhalle Ulm zum 16. Mal der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ der Innovationsregion Ulm statt. 107 Kinder und Jugendliche haben dort ihre 58 Forschungsarbeiten aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik sowie Technik vor zahlreichem Publikum präsentiert. Mit dabei waren auch Schüler der Jahrgangsstufe 1 unseres Gymnasiums. In der Kategorie Technik waren Emil Hammer und Melvin Cantow mit einem „Modularen Erkundungsroboter“ sowie Tim Auberer zusammen mit seinem Bruder Marc und Roman Hauel (beide von der Karl-Arnold-Schule Biberach) mit einem „Mobilen Feinstaubnetzwerk 2.0“ am Start. Der ferngesteuerte Erkundungsroboter von Emil und Melvin wird mithilfe zweier leistungsfähiger Elektromotoren über Ketten angetrieben, wobei ein Akku – zusammen mit Photovoltaikplatten – als Energiequelle dient. Er verfügt über eine Wetterstation, eine Kamera, einen Abstandssensor und eine Ladefläche. Zukünftig soll das Gerät mit weiteren Modulen wie einem Metalldetektor, einem Greifarm, einem Bohrer, einer Schaufel und diversen Sensoren erweitert werden. Melvin und Emil haben in einem beeindruckenden Videofilm auch den aufwändigen Prozess der Konstruktion des Vehikels aufgezeigt. Begonnen haben die beiden mit ihrer Arbeit im Jahr 2017 in der Physik-AG des Gymnasiums und haben dann in wahrer Fleißarbeit ihr Fahrzeug zuhause weiterentwickelt. Tim und sein Team haben eine Feinstaub-App entwickelt, die die Daten von Selbstbausensoren von „Luftdaten.info“ auf einem eigenen Server verwaltet. Sie bietet mehrere Möglichkeiten für einfache Anzeige, Fehlerkorrekturen und Auswertung, sodass sich jeder Nutzer der App ein Bild über die Feinstaub-Situation der Stationen machen kann. Das Auswertungstool wurde mit einer modularen Mess-Plattform erweitert, die dann W-Lan- und stromnetzautark arbeiten kann. Am Freitagmorgen mussten von den Teilnehmern die Stände aufgebaut werden und noch am Vormittag wurden die Arbeiten von Juroren besucht und bewertet. Am Samstag waren dann die Arbeiten der jungen Leute öffentlich – etliche Interessierte haben sich über die Forschungsarbeiten informiert und viele Fragen gestellt. Ab 15 Uhr fand dann die Wettbewerbsfeier statt – musikalische Einlagen und Preisverleihung inklusive – bei der u. a. Vertreter der IHK Ulm und der Innovationsregion Ulm die Arbeiten noch einmal kurz und prägnant vorgestellt und gewürdigt haben. In der Kategorie „Technik“ wurden dabei Emil und Melvin mit dem „Sonderpreis Technik“ und das Team von Tim mit dem „1. Regionalsiegerpreis Technik“ ausgezeichnet. Letzteres wird somit zum Landeswettbewerb Jugend forscht Ende März zugelassen. „Unsere“ Jungs von der J1 – und natürlich alle anderen Wettbewerbsteilnehmer - können stolz auf ihre Forschungsarbeiten sein, zumal sie dafür etliche Stunden ihrer freien Zeit geopfert und sehr viel Kreativität und „Forschergeist“ gezeigt haben.
Text und Fotos: Alexander Riehle